Pilgerwege durch Martental
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Maria Martental - Station auf dem Jakobsweg Pilgerwege gibt es viele - Jakobswege fast überall. Historisch folgten diese Weg meist wichtigen Handelsstraßen die mitunter schon seit der Römerzeit bestehen. Zwei historische Jakobswege verlaufen durch unsere Region: von Köln entlang der Rheinschiene bis ins Elsass und weiter nach Burgund und von Köln durch die Eifel über Trier nach Metz in Lothringen. In den vergangenen Jahren wurden weitere Teilstrecken eröffnet, wie z.B. der Mosel-Camino (180 km lange Teilstrecke von Koblenz-Stolzenfels nach Trier). Der Eifel-Camino führt von Andernach-Namedy, nach Mayen, Monreal, Kaisersesch, Maria Martental, Lutzerath, Klausen, Trier. In alter Zeit kam Monreal eine herausragende Bedeutung auf dem Jakobsweg zu. Der Kreuzritter Graf Hermann III. von Virneburg hatte Monreal 1204 eine Jakobusreliquie geschenkt. Die Strecke von Andernach über Mayen bis Monreal und weiter bis Trier steht unter Leitung der Matthias-Bruderschaft Mayen, die sich u.a. um die Kennzeichnung des Pilgerweges kümmert. Auch die Stadt Kaisersesch hat sich in den letzten Jahren als Station auf dem Pilgerweg durch die Einrichtung eines Pilgerzimmers und der Widmung eines Pilgerbrunnens an der St. Pankratiuskirche profiliert. |
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Jakobusglocke in Martental Maria Martental - seit früher Zeit Verehrungsort der christlichen Blutzeugen des Trier Landes (St. Achatiuskapelle) und seit dem Mittelalter Marienwallfahrtsort - hat durchaus eine historische Beziehung zum Heiligen Jakobus, auch wenn der Wallfahrtsort nicht zu den Stationen des historischen Jakobsweg gehörte. Neben dem Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes, gibt es nur noch ein weiteres Relikt aus historischen Zeiten; die Jakobusglocke aus dem Jahre 1647. Das Kloster der Augustinerinnen war bereits durch Dekret vom 12.11.1523 aufgelöst, und Martental zu einer Propstei Springiersbachs umgewandelt worden. Zwei- oder dreimal in der Woche wurde eine Heilige Messe gefeiert. Das Gussjahr der besagten Glocke, liegt zugleich in den letzten Jahren des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648), einer Zeit, die die Eifel sehr geschwächt und verwüstet hat. Es verwundert darum ein wenig, dass unter diesen Umständen die Mittel für eine Glocke gesammelt werden konnten und die Anschaffung möglich war. Das Kirchlein, in dessen Turm die Glocke geläutet hat, war dem hl. Achatius geweiht. Um 1680 gilt dieses Gotteshaus als "halb verfallen". 1681 wird unter der Leitung Springiersbachs ein Klosterneubau mit Kirche errichtet.1737 wurde abermals eine neue Kirche errichtet. Die Glocke blieb erhalten bzw. wurde jeweils in den Neubau übernommen. Seit etwa 1720 waren bis 1808 Einsiedler in Martental. Mit der Säkularisierung kam die Glocke als Schul- und Gemeindeglocke nach Müllenbach. Dank der eifrigen Verhandlungen von Bruder Alois Schaaf SCJ kam sie 1983 wieder nach Martental zurück. Seitdem läutet sie täglich im Dachreiter der Wallfahrtskirche um 11.00 Uhr zum Gedenken an die Passion Christi und um 15.00 Uhr zur Sterbestunde des Herrn und begrüßt die Pilger im Tal. |
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Maria Martental, Klausen, Trier, Santiago des Compostela |
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Pilgerherberge der Herz-Jesu-Priester in Puente la Reina |






