Märtyrer - Glaubenszeugen - Missionare

Seliger Johannes Maria vom Kreuz Garcia Méndez SCJ, Märtyrer in Spanien
Mariano Garcia Méndez wurde am 25. September 1891 in der Nähe von Avila in Spanien geboren. 1902 trat er in das Priesterseminar der Diözese Avila ein und wurde 1916 zum Priester geweiht.
Von 1916 bis 1925 war er an verschiedenen Orten in der Pfarrseelsorge tätig. Seine Gesundheit erlaubte es ihm lange Zeit nicht, Ordensmann zu werden. 1925 trat den Herz-Jesu-Priestern bei. Mit der Ablegung der ersten Gelübde wählte er den Ordensnamen Johannes Maria vom Kreuz.
In den Wirren des spanischen Bürgerkriegs protestierte er gegen eine Meute von Republikanern, die vor seinen Augen eine Kirche in Brand gesetzt hatte. Als „Reaktionär“ wurde er verhaftet und musste eine Zeit im Gefängnis zubringen, wo er den Mitgefangen als Priester beistand. Nach einmonatiger Haft wurde er in der Nacht vom 23. auf den 24.August 1936 mit einigen Gefährten verschleppt und hingerichtet. Am 11. März 2001 wurde er als erster Mitbruder der Ordensgemeinschaft durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. In der Seitenkapelle der Martentaler Wallfahrtskirche ist dem Märtyrer mit einem Bild und einer Reliquie ein Ort der Verehrung gewidmet.


P. Franz Loh SCJ, Märtyrer des 20. Jahrhunderts in Deutschland
1935 begann eine Reihe von Prozessen, medienträchtig im Sinne einer Sensationspresse begleitet, in denen Ordensleute angeklagt wurden. Diese Prozesse - oftmals ohne jegliche sachliche Grundlage - waren Teil des Versuchs, das Ordensleben in Deutschland auszulöschen. Die Nationalsozialisten legten den Orden strenge Devisenbeschränkungen auf, unter denen vor allem internationale Kongregationen leiden sollten. P. Franz Loh, von 1932 bis 1936 Provinzoberer, erkannte sofort, dass die Zukunft der Kongregation in Deutschland auf dem Spiel stand. Da es ihm unmöglich war, das Haus Sittard auf holländischem Gebiet mit legalen Mitteln zu retten, blieb ihm keine andere Möglichkeit als dem Haus auf heimlichem Weg Geld zukommen zu lassen. Im April 1936 fand der Prozess in Krefeld statt. Einige der angeklagten Herz-Jesu-Priester waren bereits im Gefängnis, andere wie P. Loh waren auf der Flucht. 13 Herz-Jesu-Priester wurden zu Haft- und Geldstrafen verurteilt. P. Loh, der als der Hauptverantwortliche betrachtet wurde, wurde zu vier Jahren Zuchthaus, vier Jahren Ehrverlust und einer Ersatzstrafe von 500000 Mark verurteilt. Nach dem Einmarsch der Deutschen in Luxemburg wurde P. Loh am 10.12.1940 entdeckt, sofort verhaftet und zunächst nach Bonn und dann ins Gefängniskrankenhaus in Düsseldorf gebracht. Die Härte des Haftaufenthaltes, verbunden mit einem Zuckerleiden, brachte ihm am 20.03.1941 den Tod. Erst einige Tage zuvor erfuhr die Ordensgemeinschaft von seinem Aufenthaltsort und von seinem ernsten Zustand. P. Schunck ließ den Leichnam in ein rotes Messgewand gekleidet in den Sarg legen. P. Loh, der Gründer des Klosters Handrup, ist jetzt auf dem dortigen Klosterfriedhof beigesetzt.


P. Heinrich Middendorf SCJ, Gerechter unter den Völkern
Heinrich Middendorf wurde am 31. August 1898 in Aschendorf geboren.
Nach dem Besuch der Volksschule und Rektoratsschule in seinem Geburtsort Aschendorf wechselte Heinrich Middendorf 1912 an die Humanistische Lehranstalt der Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Priester in Sittard (Niederlande). Dort trat er nach Beendigung der Schulzeit in den Orden ein.
Nach dem Noviziat in Fünfbrunnen (Luxemburg) studierte er Philosophie und Theologie an einer ordenseigenen Hochschule und an den Universitäten Freiburg im Breisgau und Innsbruck. 1923 wurde er zum Priester geweiht und studierte anschließend Orientalistik und Bibelwissenschaften in Freiburg, Münster und Berlin. 1927–1931 war er Kaplan in verschiedenen Gemeinden Südbadens. 1932 bis 1938 nahm er Aufgaben im Ordenshaus in Bendorf wahr, ab 1936 als Rektor. 1934 hatte er im Fach Bibelwissenschaften promoviert. Von 1938 bis 1946 war er Rektor des Ordenshauses in Stegen. In dieser Zeit versteckte er sieben jüdische Bürger im Kloster und rettete sie so vor dem Holocaust. Er wurde dafür postum (1994) mit dem Titel Gerechter unter den Völkern ausgezeichnet.
Diese Auszeichnung verleiht der Staat Israel seit 1948 als Ehrentitel für nichtjüdische Einzelpersonen, die unter nationalsozialistischer Herrschaft während des Zweiten Weltkrieges ihr Leben einsetzten, um Juden vor der Ermordung zu retten. Von 1946 bis 1949 wechselte er als Rektor an das Ordenshaus in Freiburg. Danach wurde er Mitglied der Generalleitung des Ordens in Rom. Ab 1956 wirkte er als Missionar im Kongo. Pater Middendorf starb am 10. August 1972 in Osnabrück und wurde auf dem Klosterfriedhof in Handrup beigesetzt.

P. Stoffels SCJ und P. Wampach SCJ - Luxemburger Opfer des nationalsozialistischen Euthanasieprogramms
Die beiden Herz-Jesu-Priester Joseph Benedikt Stoffels (geb. am 13. Januar 1895 in Itzig/Luxemburg) und Nicolas Antonius Wampach (geb. 3. November 1909 in Bilsdorf/Luxemburg) waren beide in der Luxemburgischen Mission in Paris, angebunden an die spätere Pfarrkirche St. Joseph Artisan, tätig. P. Stoffels kann als deren Begründer angesehen werden, und als die Seelsorge an den luxemburgischen Katholiken in Paris immer unfangreicher wurde, schickten ihm die Oberen 1938 P. Wampach zu Hilfe. Beide wurden nach Österreich verschleppt und dort getötet.weiter lesen >>>

P. Kristiaan Muermans SCJ, Arbeitssklave Nummer 48914
Geboren am 9.3.1909 in Hees-Bilzen (Belgien), legt Kristiaan Muermans 1928 seine Ordensgelübde ab und wird 1933 in Löwen zum Priester geweiht. In den folgenden Jahren arbeitet er als Lehrer in unserer Schule in Tervuren, bis er 1939 mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges als Soldat eingezogen wird. 1941 gerät er in deutsche Kriegsgefangenschaft, aus der er 1943 entlassen wird. Er kehrt in das durch deutsche Truppen besetzte Belgien zurück und arbeitet wiederum als Lehrer, sowohl in Tervuren als auch in Brüssel-Oudergem.
Wie aus einem Brief seines Bruders Wim Muermans an P. Bothe hervorgeht, war P. Muermans nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft neben seiner Arbeit als Lehrer auch im belgischen Widerstand tätig:
"Er beschäftigte sich mit der Untergrundpresse und half vielen Jugendlichen unterzutauchen, um zu verhindern, dass sie von der Gestapo festgenommen und in Arbeitslager gebracht wurden. Das kam der Gestapo zu Ohren, die ihn eines Tages vor seinen Schülern verhaftete und in das Gefängnis von Brüssel einkerkerte. Kurze Zeit später wurde er auf einen Transport nach Deutschland gebracht und war nacheinander in den Konzentrationslagern Buchenwald, Ellrich, Harzungen und Dora, wo er am 16. Februar 1945 starb, gerade einige Wochen vor der Befreiung dieses KZs durch die Amerikaner.“
Genau genommen starb P. Muermans in einem der 40 Außenlager des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora, in Blankenburg. Das KZ Mittelbau-Dora diente von 1943 bis 1945 der Herstellung von Kriegswaffen, vor allem Raketen für die Deutsche Wehrmacht. Diese wurden in den riesigen unterirdischen Fabrikanlagen gebaut. Von den insgesamt 60 000 Häftlingen, die in Mittelbau-Dora und dessen Außenlagern als Arbeitssklaven interniert waren, starben ca. 20 000, unter ihnen auch P. Muermans, über dessen Todesumstände weiter nichts bekannt ist.
P. Martino Capelli SCJ, Opfer der nationalsozialistischen Gräueltaten in Italien
Am 20. Juli 1944 zog P. Capelli nach Salvaro (bei Bologna, Italien), um dem greisen Ortspfarrer, Mgr. Mellini zur Seite zu stehen. Kurz darauf traf noch der Salesianer P. Elia Comini in Salvaro ein, mit dem P. Capelli bis in den Tod hinein zusammenwirkte. Nach zwei Tagen Haft, am Sonntag, den 1. Oktober 1944, wurden P. Capelli, P. Comini und 44 weitere Gefangene in das Wasserbecken einer Spinnerei gebracht und von den Truppen der SS erschossen. weiter lesen >>>
Elf Herz-Jesu-Priester sterben 1944/45 in einem japanischen Internierungslager auf Indonesien
Der Tod von 11 holländischen Mitbrüdern im japanischen Internierungslager Muntok auf der Insel Banka/Indonesien in den Jahren 1944/45 ist Teil einer sehr komplexen Geschichte: die Verbrechen japanischer Truppen an Zivilisten eroberter Länder, der Niedergang der niederländischen Kolonialmacht, die aufstrebende indonesische Unabhängigkeitsbewegung, der Zweite Weltkrieg im Pazifik insgesamt und nicht zuletzt die persönliche Lebens- und Leidensgeschichte der betroffenen Mitbrüder bilden ein Netz ineinander verwobener Elemente, in dem es auch heute noch schwer fällt, das Zeugnis jener Mitbrüder angemessen zu würdigen. weiter lesen >>>


P. Joseph Schürmann, SCJ (1882-1951) Missionar in Afrika
Die Stationen seines Lebensweges sind schnell aufgezählt: am 18.9.1882 in Epinghoven geboren, legte er am 23.9.1904 in der Genossenschaft der Herz-Jesu-Priester seine Ordensgelübde ab und wurde am 26.07.1909 zum Priester geweiht. Schon im Dezember des gleichen Jahres reiste er in die Kongomission, der er über 40 Jahre seines Lebens widmete; zuerst 13 Jahre in Basoko und volle 28 Jahre im dornenreichen Mokaria. Ein Mitbruder sagte von ihm: „Er war ein tapferer Missionar, der viel in der sehr schwierigen, durch die Abwanderung der Eingeborenen zu den Ölfeldern der Raffinerien schwer betroffenen Station Mokaria gearbeitet hat.“ Das schwerste, jedenfalls bitterste Opfer seines Lebens brachte er wohl, als er in der Nacht zum 24. April 1951 von der Hand des eigenen Katechisten und seines ehemaligen Angestellten ermordet wurde, derweil er gerade einen Brief an die Heimat schrieb. Aus Rachsucht oder Habsucht? Gott allein weiß es. Text: aus einem Nachruf


P. Héberlé SCJ, P. Musslin SCJ, Br. Valentin Sarron SCJ, Opfer der Kamerunmission 1959
Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ist in großen Teilen Afrikas geprägt von sehr unterschiedlichen Wegen zur Unabhängigkeit einzelner Länder. Kamerun wird nach dem Zweiten Weltkrieg in zwei Treuhandgebiete der UNO aufgeteilt. Die Unabhängigkeitsbewegung wird insbesondere in den 50er Jahren immer stärker, immer wieder von gewalttätigen Ausschreitungen begleitet. 1958 gewährt Frankreich Kamerun die Autonomie für die inneren Angelegenheiten, zwei Jahre später erlangt der französische Teil Kameruns die vollständige Unabhängigkeit und wird Mitgliedstaat der UNO.
P. Héberlé, über 25 Jahre lang französischer Herz-Jesu-Priester in Kamerun, hatte diese Situation seit Langem erkannt und verstanden:
„Das kamerunesische Volk ist sich seiner gemeinschaftlichen Interessen sehr bewusst. Sie möchten zu einer wirklichen Emanzipation gelangen...Die katholische Kirche hat sich mehr und mehr den neuen Gegebenheiten angepasst, die Hauptverantwortung wird mehr und mehr dem einheimischen Klerus übergeben. Sie geht auf absolute Distanz zur westlichen Politik. Und sie klagt die verheerenden Konsequenzen des westlichen Laizismus und Materialismus an.“ (Brief zitiert in Vie Catholique, 28.8.1960)
P. Héberlé stand hinter dieser Entwicklung. In derselben Zeitung wird er als „glühender Verfechter der afrikanischen Freiheit“ beschrieben. Dennoch werden er selbst und zwei andere Herz-Jesu-Priester Opfer der Gewalt, die diese Bewegung begleitet.
Am 30. August 1959 wird P. Musslin in seiner Missionsstation erschlagen. Am 29. November wird die Missionsstation Banka-Banfang überfallen. P. Héberlé wird zunächst angeschossen und dann enthauptet. Br. Valentin Sarron kann zunächst flüchten, doch auch er wird schließlich gefasst und enthauptet. Ein einheimischer Katechet und ein kamerunesischer Diözesanpriester fallen ebenfalls der Gewalt zum Opfer.
Opfer der Kongomission
1960 war Belgisch-Kongo unabhängig geworden. 1961 wird Premierminister Lumumba getötet. Das Land wird von Rebellionen der Radikalen und Lumumbisten unter Führung von Pierre Mulele erschüttert. Im August 1964 wird die Stadt Wamba von Simbas besetzt und der Terror beginnt. Bischof Wittebols und andere Herz-Jesu-Priester werden barfuss zu Gewaltmärschen gezwungen, während denen sie allen möglichen Gewalttätigkeiten ausgesetzt sind. Aus unserer Kongregation wurden 27 Mitbrüder im Rahmen des so genannten Simba-Aufstandes nach Gefangenschaft und Folter getötet. weiter lesen >>>
Selige Schwester Anuarite Nangapeta, Märtyrin im Kongo
Anuarite wird am 29.12.1941 in der Diözese Wamba (Kongo) geboren. 1943 erhält sie bei der gemeinsamen Taufe mit ihrer Mutter und ihren zwei älteren Schwestern den Namen Alphonsine. Bei den Schwestern zur Heiligen Familie (eine Gründung des Herz-Jesu-Priesters, Bischof Camille Verfaillie SCJ) legte sie am 5. August 1959 die Ordensgelübde ab. Sie wurde zur Grundschullehrerin ausgebildet und unterrichtete Kinder der 3. und 4. Klasse der Grundschule in Bafwabaka, unweit der Diözesanstadt Wamba. Mit nur 25 Jahren wurde sie beim Simba-Aufstand unter Pierre Mulele im Bürgerkrieg 1964 von einem Soldaten, nach einem Vergewaltigungsversuch, dem sie sich widersetzte, getötet. Mit ihr starben mehr als 250 Missionare und Ordensschwestern durch kommunistische Rebellen. Am 15. August 1985 wurde sie von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.

P. Paulo Punt SCJ (1913-1975) Missionar im Fischerdorf
Paulo Punt wurde 1913 in Holland geboren. 1936 verließ er seine Heimat um die SCJ-Präsenz im Nordosten Brasiliens zu verstärken. Nach seiner Priesterweihe 1941 war er in verschiedenen Pfarreien tätig. 1968 übernahm er eine neue Aufgabe im Bezirk von Tamandaré (Pernambuco/Brasilien).  Hier lernte er auch den Beruf des Fischers auszuüben. Sehr sensibel für die schwierige Situation der Fischer und Armen half er ihnen sich zu organisieren und gründete mit ihnen eine Berufsgenossenschaft, deren Vorsitzender er bald darauf wurde...
Der Schmuggel von Getränken und Haushaltsgeräten gehörte in der Hafenstadt Tamandaré zum Alltag. Natürlich hatte P. Paulo davon Kenntnis, und da er sah, dass sich die Fischer auch ohne eigene Schuld darin verwickeln konnten, brachte er den Schmuggel mehrere Male zur Anzeige. Somit entstanden Feindschaften ihm gegenüber und Nachstellungen setzten ein.
In dem Bemühen, ihn von der Stadt zu entfernen, wurde er als Kommunist denunziert, eine Anklage, die in der Zeit der Militärdiktatur schwer wog. Aber selbst die nationalen Sicherheitsbehörden kamen zu dem Schluss, dass es sich um unbegründete Anklagen handelte. Mehrere Male versuchte der um das Leben seines Mitbruders fürchtende damalige Provinzial Pedro Neefs, P. Paulo zum Verlassen von Tamandaré zu überreden. Doch obwohl er um das tödliche Risiko wusste, war P. Paulo überzeugt, dort am richtigen Platz zu sein. In seinem unbedingten Einsatz für das Leben nahm er nicht wahr, wie sich auf schmutzige Weise das Netz um ihn herum verdichtete.
Der 15. Dezember 1975 war ein Festtag. Man feierte den Schuljahresabschluss des örtlichen Gymnasiums. Am Ende des Tages, nach Abschluss der zahlreichen Feierlichkeiten, bewegte sich der Mörder auf P. Paulo zu, feuerte drei gezielte und tödliche Schüsse auf ihn ab und setzte so seinem irdischen Leben ein Ende. In dieser Geschichte eines ganz den Armen und einfachen Menschen gewidmeten Lebens gilt es festzuhalten, dass jene mörderischen Kugeln P. Paulo nicht aus der Erinnerung und dem Herzen der Menschen von Tamandaré auszulöschen vermochten. Dies belegt die Tatsache, dass am 15. Dezember 2000, 25 Jahre später, die Menschen sich wieder versammeln, um des Wirkens von P. Paulo unter ihnen zu gedenken. Als Zeichen der Dankbarkeit hat die Präfektur einen nach ihm benannten Platz anlegen lassen, auf dem am selben Tag eine Büste unseres Mitbruders P. Paulo Punt enthüllt wurde.


Dom José Antonio do Couto SCJ
Seligsprechungsprozesse am 15. Juni 2012 in Taubaté/Brasilien eröffnet
Der hochverehrte Bischof José Antônio do Couto (1974-1981) war der 4. Bischof der brasilianischen Diözese Taubaté / SP.
Am 28. Januar 1944, trat er in das kleine Seminar der Herz-Jesu-Priester  in  Lavras/MG ein, wo er bis 1946 blieb. Er führte seine Studien im Seminar des Heiligsten Herzens Jesu in Corupá und in Brusque fort, beide in Bundesstaat Santa Catarina. 1953 wurde er zum Theologiestudium an der Päpstlichen Universität Gregoriana nach Rom geschickt. Am 1. Juli 1956 empfing er die heilige Priesterweihe und feierte am 2. Juli 1956, in der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom seine erste Messe. Nach weiteren Studien in Rom wurde er Dozent am Theologischen Institut der Herz-Jesu-Priester in Taubaté.
Am 18. August 1974 wurde er in der Kathedrale von Taubaté zum Bischof geweiht. weiter lesen >>>